Publikationen & Arbeitsproben

Ausgewählte Arbeiten statt langer Referenzliste.

Die Auswahl zeigt unterschiedliche Aufgaben: aktuelle Nachricht, technisch fundierter Hintergrund, methodischer Fachbeitrag und ausführliches Whitepaper. Der Schwerpunkt liegt auf den Jahren 2024 bis 2026. Ältere Beiträge seit 1997 stelle ich auf Anfrage zusammen.

Thematische Auswahl

Medizintechnik

Technik, Evidenz und Regulierung

Beiträge zu Bildgebung, Diagnostik, Robotik, digitalen Medizinprodukten, KI und regulatorischen Anforderungen – für Entwickler, Konstrukteure und alle, die ein Medizinprodukt durch die Zulassung bringen müssen.

Analytik & Labortechnik

Methoden in der Anwendung

Fachartikel und Whitepaper zu Chromatografie, Massenspektrometrie, Probenvorbereitung, Automatisierung und methodischer Qualität – mit Blick auf den Laboralltag.

Lebensmittelwissenschaft

Analytik, Aroma und Sicherheit

Berichte über Lebensmittelanalytik, Aromaforschung, sensorische Wissenschaft, Kontaminanten und technologische Prozesse – quellenbasiert und methodisch eingeordnet.

AUSGEWÄHLTE ARBEITEN

Wie aus komplexen Befunden verständliche Fachtexte werden.

Die Beispiele zeigen Recherche, fachliche Prüfung, Einordnung, Serien, erzählerische Langform und Wissenschaftsgeschichte.

REDAKTIONELLE FACHGRAFIK

CT → KI → PET?

Zusätzliche Bilddaten nur dann nutzen, wenn sie einen Informationsgewinn erwarten lassen.

DEVICEMED · BILDGEBUNG UND KI · 26.08.2026

KI-Modell ergänzt PET gezielt zur CT-Auswertung

Mein Vorgehen: Originalstudie, Tabellen und Trainingslogik wurden gegeneinander geprüft. Der Beitrag trennt benötigte Eingangsdaten von Trainingssignalen, ordnet die kleine PET-Teilkohorte ein und übersetzt die Modellarchitektur in einen nachvollziehbaren Ablauf.

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DEVICEMED · REGULIERUNG UND PRODUKTARCHITEKTUR · 15.09.2026

MDR-konform genügt nicht: Datenzugang wird zur Konstruktionsaufgabe

Mein Vorgehen: Die Vorgaben des EU Data Act wurden auf ihre technische Bedeutung heruntergebrochen: Welche Produkt- und Metadaten sind betroffen, was bedeutet maschinenlesbarer Zugang, und welche Folgen ergeben sich für Datenmodell, Schnittstellen und Berechtigungen?

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REGULIERUNG VISUELL ÜBERSETZT

Medizinprodukt → Daten → Nutzer

Rechtliche Vorgaben werden als technische Informations- und Datenwege sichtbar.

DLR · NACHGEFORSCHT · ERSCHEINT IM NOVEMBER 2026

Mineralölkohlenwasserstoffe in Lebensmitteln

Mein Vorgehen: Der Beitrag verbindet Probenahme, Aufarbeitung, LC-GC-FID, DACC und GC×GC mit Bestimmungsgrenzen, Messunsicherheit und regulatorischer Bewertung. Die Fachgrafiken machen sichtbar, wie aus einem breiten Signalbuckel ein belastbarer Messwert entsteht.

Vollständiger Titel: „Wie aus einem breiten Buckel im Chromatogramm ein belastbarer Messwert wird“. Verlinkung folgt nach Erscheinen.

Achtstufiger Arbeitsablauf von Probenahme und Analytik bis zur Bewertung von MOSH und MOAH
Abb. 1: Von der Probenahme bis zur analytischen Bewertung von MOSH und MOAH.
Vergleich der Verfahren LC-GC-FID, DACC und GC×GC zur Untersuchung von MOSH und MOAH
Abb. 2: Methodenvergleich: LC-GC-FID, DACC und GC×GC.
Bestimmungsgrenzen, Übergangswerte und Konformitätsbewertung bei MOSH und MOAH
Abb. 3: Bestimmungsgrenzen, Übergangswerte und Konformitätsbewertung.

SERIE ALS ORIENTIERUNGSSYSTEM

5 Tage.
5 Perspektiven.

Berufsfeld, Ausbildung, Studium, Berufspraxis und Zukunft der Medizintechnik.

DEVICEMED · BERUFSFELD MEDIZINTECHNIK · 10.–14.08.2026

Eine Branche in fünf aufeinander aufbauenden Teilen

Mein Vorgehen: Die Serie verbindet Berufsorientierung mit belastbaren Quellen und einer klaren Dramaturgie. Jeder Teil beantwortet eine eigene Leitfrage; zusammen entsteht ein verständlicher Weg vom Berufsfeld über Ausbildung und Studium bis zu Einstieg, Entwicklung und Zukunftsaussichten.

DLR · PERSPEKTIVEN · MAI 2026 · S. 196–206

Essen im Weltall

Herausforderungen und Perspektiven nachhaltiger Ernährungssysteme für Langzeitmissionen

Der Beitrag verfolgt die Entwicklung von frühen Expeditions- und Apollo-Rationen über Skylab und die Internationale Raumstation bis zu künftigen Ernährungssystemen für Mond und Mars. Im Mittelpunkt stehen Haltbarkeit, Nährstoffstabilität, Pflanzenproduktion und die Frage, wie Ernährung, Technik und Kultur in geschlossenen Lebensräumen zusammenfinden.

Mein Vorgehen: Historische Entwicklung, lebensmittelwissenschaftliche Anforderungen und technische Systemfragen werden zu einer anschaulichen, erzählerisch geführten Langform verbunden.

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VOM PROVIANT ZUM KREISLAUFSYSTEM

Erde → ISS → Mond & Mars

Lebensmittel werden zum Bestandteil eines technischen Lebens- und Versorgungssystems.

DLR · NACHGEFORSCHT · JUNI 2025 · S. 244–251

Wie wir uns in Zukunft ernähren

Auf der Suche nach Lösungen, die Versorgung der Weltbevölkerung mit nährstoffreichen Lebensmitteln angesichts globaler Herausforderungen langfristig sicherzustellen

Der Beitrag beginnt in einer Dystopie: „Soylent Green“, 1973 gedreht und im Jahr 2022 angesiedelt, zeigt ein New York mit 40 Millionen Hungernden. Von dort führt er zur Wirklichkeit der Megastädte, zu Dachfarmen in New York, einem Aquaponik-Hochhaus in Malaysia und dem Fraunhofer-Leitprojekt „FutureProteins“, in dem Pflanzen, Insekten, Pilze und Algen zu neuen Proteinquellen werden.

Mein Vorgehen: Ein Filmstoff als Einstieg, danach die Zahlen der UN und des Statistischen Bundesamts, zuletzt Beispiele aus Forschung und Praxis. Die Langform verbindet Erzählung und Fakten und endet bei der Frage, was Forschung leisten kann, wenn man sie lässt.

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VON DER DYSTOPIE ZUR DACHFARM

1973 → 2025

Was „Soylent Green“ für das Jahr 2022 befürchtete und was Städte heute tatsächlich selbst anbauen.

DLR · NACHGEFORSCHT · JULI 2026 · S. 287–298

Kennzeichnung und Regulierung

Welche Alkohol-Warnhinweise von Konsumenten als besonders wirksam wahrgenommen werden – und den Druck auf Europas Kennzeichnungspflicht erhöhen

Ausgangspunkt ist eine US-Studie, in der mehr als 1.000 Teilnehmende zehn Warnetiketten bewerteten. Hinweise auf Darm- und Brustkrebs motivierten am stärksten, weniger zu trinken. Der Beitrag ordnet das Ergebnis in die europäische Lage ein: von der Sonderstellung alkoholischer Getränke in der Lebensmittelinformationsverordnung bis zu Irland, dem bislang einzigen EU-Land mit gesetzlicher Krebswarnpflicht, und dem Widerstand, auf den es damit stößt.

Mein Vorgehen: Studie, Gesetzestexte, WHO-Berichte und parlamentarische Vorgänge habe ich gegeneinander geprüft, insgesamt 47 Quellen. Vier eigene Grafiken zeigen Stoffwechsel, WHO-Europaregion, Studienergebnis und den Stand der Kennzeichnung in der EU. Der Text benennt auch die Grenze der Studie: Sie misst die Motivation, nicht das tatsächliche Trinkverhalten.

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WARNHINWEISE IN DER EU

1 von 27

Nur Irland schreibt eine Krebswarnung auf Alkohol gesetzlich vor, verbindlich ab 2028.

K-ONLINE.DE · THEMA DES MONATS · MIT DR. MARKUS WEBER

Das Leben des Hermann Staudinger

Wie ein Chemiker gegen den Widerstand seines Fachs die Makromolekülchemie begründete

Die Biografie folgt Hermann Staudinger (1881–1965) von der Schulzeit bis zum Nobelpreis 1953. Im Zentrum steht die Makromolekültheorie von 1920, die das Fach jahrelang ablehnte und die heute als theoretische Grundlage der Kunststoffchemie gilt. Dazu kommt ein Chemiker, der schon im Ersten Weltkrieg öffentlich vor der militärischen Aussichtslosigkeit Deutschlands warnte und dafür als Vaterlandsverräter beschimpft wurde.

Mein Vorgehen: Gemeinsam mit Dr. Markus Weber verbindet der Text Wissenschafts-, Technik- und Zeitgeschichte. Staudingers Forschung wird aus ihrem Umfeld heraus erklärt, seine politischen Stellungnahmen werden in ihre Zeit eingeordnet. Eine ausführliche englische Fassung erschien 2013 als Buchkapitel in Advances in Polymer Science (Bd. 261, S. 81–138).

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Buchkapitel bei Springer ↗

VOM AUSSENSEITER ZUM NOBELPREIS

1920 → 1953

33 Jahre liegen zwischen dem Makromolekül-Manifest und dem Nobelpreis für Chemie.

FACHKOMMUNIKATION IM AUFTRAG

Technische Whitepaper für JULABO

Zwei Beispiele dafür, wie technische Grundlagen, Anwendungspraxis und Produktkontext zu fundierten, anschaulichen Fachinformationen zusammengeführt werden.

JULABO · WHITEPAPER · 14 SEITEN

Rotationsverdampfung

Effiziente Extraktion und Destillation bedingen die richtige Temperierung

Das Whitepaper erklärt Rotationsverdampfung als abgestimmtes thermodynamisches System: von Wirkprinzip und Entwicklung über Heiz- und Kühltechnik bis zu Vakuum, Rotation, Systemdichtigkeit, Sicherheit und nachhaltigem Ressourceneinsatz.

Ein Text von: Guido Deußing, Silja Moser-Salomon & Thomas Montsch

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JULABO · WHITEPAPER · 16.04.2024 · 15 SEITEN

Cannabis-Workflow

Hanfextrakte sicher und effizient gewinnen

Das Whitepaper führt durch Extraktions- und Aufreinigungsverfahren für Cannabinoide und zeigt, wie präzise Temperaturführung Ausbeute, Reinheit, Prozessstabilität und die technische Auswahl geeigneter Systeme beeinflusst.

Ein Text von: Guido Deußing & Silja Moser-Salomon

Whitepaper bei JULABO ansehen ↗

Publikationsorte und Auftraggeber

Zu den redaktionellen und fachkommunikativen Arbeitszusammenhängen zählen unter anderem DeviceMed, Deutsche Lebensmittel-Rundschau, LABORPRAXIS, GERSTEL, JULABO und Messe Düsseldorf.

Die Auswahl ist bewusst kuratiert: Im Mittelpunkt stehen Arbeitsproben, die Vorgehen, fachliche Tiefe und unterschiedliche Formate sichtbar machen.

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Nennen Sie Fachgebiet und gewünschtes Format. Geeignete Beispiele lassen sich gezielt zusammenstellen.